Omelhenke 2026
Rückblick
Ein kleiner Rückblick auf die Omelhenke 2.0, die Omelhenke im erweiterten musikalischen, räumlichen und zeitlichen Format. Die Urheberschaft der Bilder wird durch Kürzel notiert. Hierbei bedeuten:
EZ: Eva Zanke
TF: Thomas Fischer
TT: Thorsten Teichert
BH: Bernhard Haap
CZ: Christof Zanke
Die Bühne der alten Festhalle
Die beeindruckende Zimmermanns-Arbeit der alten Festhalte bietet so, wie sie ist, bereits ein phantstisches Bühnenbild. Anders als an den meisten sonstigen Auftrittsorten fügt sich die Fahne des Liederkranz hier stililstisch vollkommen harmonisch ein. Strohballen und Sonnenblumen runden das rustikale Bild ab.
Und dennoch: Auch als Kabel, Mikrofone und elektronische Instumente installiert sind, erscheint die moderne Tontechnik nicht fehl am Platz, sondern ergänzt den Anblick zum optischen Ausdruck des breiten Repertoires, das der Liederkranz Belsen seinen Zuhörern bietet.
Künstlerische Vorbereitung
Einsingen wie gewohnt. Jedenfalls Fast. Fast and Furious? Der Mann in schwarz vorne am Bühnenrand (Martin Marde Buck) breitet schon die Flügel aus. (TF)
In der Tat: Marde Buck, der Liederkranzabgeordnete für das Wacken-Open-Air-Festival befindet sich schon in der heissen Vorbereitungsphase und probt den Stagedive. (CZ)
Spoiler: Er hat’s in der Festhalle nicht getan.
Video eines ganz besonderen Moments:
Bandleader und Drummer erkären sich gegenseitig den Groove des Schlagzeugintros für den Bühnenaufgang der Sänger.
Zum besseren Verständnis haben wir die gemeinte Spielweise als Tonspur hinterlegt. (CZ)
Über die Brücken bis hin zu der Musik...




Campino von den Toten Hosen („Tage wie diese“) beziffert die Anzahl der zu überwindenden Brücken nicht, in aller Regel sind es aber sieben (Karat, Eagles). Bei uns waren’s diesmal zwei. Die alte Bühne hat erwartungsgemäß keinen Rollstuhlgerechten Aufgang, aber dass Inklusion auch bei modernerer Bühnentechnik nicht selbstverständlich ist, mussten wir bereits bei anderen Anlässen erfahren.
Wir sind jedoch lernfähig, und beim Liederkranz singen Männer der Tat. Einer von Ihnen ist Martin Klukas. Und er hat’s einfach gemacht.
Danke, Martin!
Strecke mit vier Bildern zum Brückenbau:
Die musizierenden Gruppen
Am Samstag gab es Männerchor in Reinform (sieht man von der Instrumentalbegleitung ab). Zunächnst sangen der Liederkranz Belsen und der Männergesangsverein Betra getrennt, als Finale wurden dann zwei Klassiker von beiden Chören gemeinsam gesungen. Hierzu mussten die Sänger wegen des begrenzten Platzes auf der Bühne direkt vor der ersten Stuhlreihe Aufstellung nehmen.
Am Sonntagvormittag unterhielt der Musikverein Dusslingen die Gäste, nachmittags war wieder der Liederkranz in drei kürzeren Blöcken zu hören.
Strecke mit fünf Bildern der Musikanten:





Die Kunst der Omelherstellung - Der Vortrag
Man kann es sich so ähnlich vorstellen wie in einem TV-Kochstudio:
Zwei Personen auf der Bühne (im TV üblicherweise mit mehr Frisur), die eine moderiert, die andere zeigt bestmöglich, was die andere gerade erklärt hat. Nur eben mit Töpfen aus der Rinde des Lindenbaums statt Edelstahl.
Strecke mit drei Omel-Bildern:



Die Küche
Nun aber wirklich mit Edelstahl! Und auch mit mehr Frisur (erstes Bild im Hintergrund)!
Der Betrieb der Küche wurde aufrechterhalten durch viele Helfer der befreundeten Belsemer Vereine, ehemalige Sänger und Ehefrauen.
Strecke mit drei Küchen-Bildern:



When the music's over...
.. gibt es noch einiges zu tun.
Strecke mit zwei Schluss-Bildern:


Und weil es jetzt nichts mehr zu beissen gibt:
D’Stora heilet, weil se eaba neana nontz mai z’baißat hend (Übersetzung).
Der ungeheuren Tragik dieser Zeile konnte sich auch Jürgen Meyer vom Reutlinger Generalanzeiger nicht verschliessen, der die Omelhenke 2.0 besucht und einen ausführlichen Bericht darüber geschrieben hat, welchen er mit diesem Belsemer Urschrei eröffnet.
Mit seiner Erlaubnis ist der GEA-Bericht zur Omelhenke 2.0 hier zu lesen.



